So oder so ähnlich könnte die Schlagzeile einer Boulevardzeitung lauten.

Eigentlich ein Knüller, den sich die Zeitungen kaum entgehen lassen können.

Warum also ist der Aufschrei nicht durch alle Medien gegangen?

Sie hätten damit ein Eigentor geschossen. Sie fragen sich wieso? Die Medien geben der AfD auch in normalen Zeiten keine Plattform, sich als seriöse Partei darzustellen. Insbesondere vor Wahlen – und in einem knappen Jahr sind Bundestagswahlen – wird der AfD jede positive mediale Aufmerksamkeit verwehrt.

So hat unser Bezirksfraktionsvorstand bei den Hamburger Wochenblättern einen Weihnachtsgruß an alle Wandsbeker schalten wollen. Die Absage kam prompt.

„… leider muss ich Ihnen mitteilen, dass wir von der AfD keine Anzeigenaufträge annehmen.“

heißt es seitens der Funke Media Sales lapidar, einem Unternehmensbereich der Funke Mediengruppe.

Zu der Gruppe gehören unter anderem die Hamburger Wochenblätter und das Hamburger Abendblatt.

Wen wundert es also, dass von der AfD im Hamburger Abendblatt nur negative Schlagzeilen zu lesen sind.