Für das Hamburger Abendblatt schreibt Andreas Dey in einem Artikel vom 9. Januar 2021 zu einer von Christoph Ploß geforderten Brandmauer gegen AfD und Linkspartei:

„Die Praxis sieht hingegen so aus: Mit der AfD wird keine gemeinsame Sache gemacht, mit der Linken schon. So beantragten SPD, Grüne, CDU und Linkspartei Ende März, also kurz nach der Wahl, gemeinsam (!), dass das Bürgerschaftspräsidium von sechs auf vier Vize-Präsidenten verkleinert wird – im Ergebnis sind dort nun alle Fraktionen vertreten, außer der AfD.“

„Im Juni beschlossen die gleichen Fraktionen gemeinsam (!) angesichts der erdrückenden Zweidrittel-Mehrheit von Rot-Grün eine „Stärkung der parlamentarischen Minderheitsrechte“. Seitdem kann zum Beispiel ein Parlamentarischer Untersuchungsausschuss (PUA) mit einem Fünftel der Abgeordneten beschlossen werden statt wie vorher mit einem Viertel. Hätten vorher CDU, Linke und AfD gemeinsame Sache machen müssen, kann seitdem auch das Duo aus CDU und Linkspartei so einen Beschluss fassen. Zufälle gibt’s …“

Quelle: https://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article231296326/Hamburg-Buergerschaft-Rathaus-Senat-CDU-AfD-Linke-Ploss-Trump.html

In Wandsbek erleben wir die Diskriminierung der AfD genauso wie sie auch in den anderen deutschen Parlamenten und Versammlungen gelebt wird:

Ausschussvorsitzende und -Stellvertreter der AfD sind den Ausschüssen der Bezirksversammlung nicht zu finden. Sie werden einfach trotz zustehenden Posten nicht gewählt. So wird dann der entsprechende Ausschuss von dem Stellvertreter einer anderen Partei geführt.

Anträge der AfD in den Ausschüssen werden regelhaft abgelehnt. Selbst solche, nach einer Prüfung der Aufstellung von besseren Müllbehältern (Big-Bellys) an besonders verschmutzten Standorten.

Wir empfehlen Franz Josef Degenhardts und seine Chansons als Lektüre zur Nachhilfe!