Das Chaos, welches die Politik seit dem Februar 2020 an den Hamburger Schulen ausgelöst hat, geht in die nächste Runde.

Die Schüler, die seit Anfang letzten Jahres bereits unter Unterrichtsausfall, Fernunterricht, Homeschooling, wechselndem Präsenzunterricht, Lernferien, Schulschließungen bei Corona-fällen und -verdachtsfällen, Regelunterricht, Aufhebung der Präsenzpflicht, Schulschließungen und ständigem Stoßlüften im Herbst 2020 litten (und es anhaltend tun)

… können nun auch keine Prüfungen absolvieren!

Quelle: https://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article231303658/schule-hamburg-corona-50-000-pruefungen-arbeiten-abgesagt-abschluss-esa-abitur-schulsenator-rabe-homeschooling.html

Unter diesen Umständen eine Abschlussprüfung erfolgreich zu bestehen dürfte für viele schlichtweg unmöglich werden. Das hat auch der Schulsenator erkannt. Die Lösung?

Abschlussprüfungen für die Hauptschüler entfallen und sollen aus den Leistungen des letzten Schuljahres errechnet werden.

Das Schuljahr für die Abschlussklassen der Hauptschule hat in Hamburg im August begonnen. Dann folgten Wechsel- und Fernunterricht, Schulschließungen und leichter und harter Lockdown.

Daraus eine Abschlussnote zu errechnen dürfte selbst für das Kollegium der Fachlehrer schwierig werden; von einer Chancengleichheit für alle Schüler kann man hierbei sicher nicht reden.

Das Ergebnis kann sich jeder ausmalen, wenn er die Aussage des Schulsenators liest: „Hamburgs Schüler sollen keine Nachteile bekommen“